Samstag, 2. Oktober 2010

Wetter

erster Frost pünktlich zum 01.Oktober. Autoscheiben freikratzen, natürlich noch unvorbereitet.
Also habe ich heute noch schnell mit beiden Kindern zusammen ca. 200 Krokuszwiebeln im Garten verteilt. Ich hoffe, wenigstens einige kommen dann im Frühling. Bisher hatte ich mit Krokussen nicht so richtig Glück. Und ich hoffe, beide Michels möchten nun nicht jeden Tag viele Löcher in den Rasen machen...

Lebenszeichen

.. mal wieder. Bei uns ist alles gut. Ich bin nur seit August wieder arbeiten und hab nun so meine Schwierigkeiten, mich zu organisieren. Ich muss leider in einer anderen Stadt (eigentlich Dorf) arbeiten, d.h jede Woche fliegen. Wenigstens nur für 3 Tage, aber das reicht schon. Und geht auch nur, weil die beiden Omas und ein Opa sich voll ins Zeug legen und helfen. Aber die Abschiede von den Männern (Dienstag früh um vier) sind trotzdem doof. Na, und wenigstens an einem Tag muss ich noch von zu Hause arbeiten. Da ich aber möglichst schnell verstehen will / wollte, wovon so die Rede ist, hab ich immer versucht, die "freie" Zeit zu nutzen. So langsam müßten wir nun dran gewöhnt sein, aber irgendwas ist doch immer neu.
Details dann später so im einzelnen..

Freitag, 2. Juli 2010

Riesenschritte

Er läuft! ...und klettert, der kleine Michel. Einige Schritte und Meter schaffte er schon länger, aber heute war der Tag, wo er nicht mehr loskrabbelte wenns schnell gehen sollte sondern lief. Und breit und stolz grinste. Er ist in den letzten Tagen schon seehr aktiv, was meinen Aktionsradius wieder deutlich einschränkte. Momentan muss ich wirklich ständig bei ihm sein, weil er eben noch nicht so ganz genau weiß, wohin er da gerade klettert. Er hat das Hochbett des Großen erklommen, er ist auf seinen Stuhl und über den Bügel geklettert, er kommt auf Bett und Couch, auf Stühle, mit Hilfe eines hingeschobenen Hockers auch auf den Herdblock und als ich den Hocker wegnahm, hat er es mit Hilfe aufgezogener Schubladen versucht.... der Halunke! Beim Versuch, heute den Sonnenschirm zu erklettern ist er abgestürzt und hat nun eine dicke Beule und Abschürfungen. Nunja...

Umzug

wir sind ausgezogen...

Es ist einfach zu warm. Die Sonne steht bis spätabends auf den Schlafzimmern, so dass es dort erst sehr spät wieder kühl wird. Und zur großen Freude des großen Michel haben wir nun die Zelte aufgebaut. Die großen Männer schlafen auf Isomatten, wie es sich gehört. Und für die Dame des Hauses und den kleinen Michel wurde die Matratze des Gästebettes ins Zelt "hineinoperiert". Hoffentlich liegt keine Erbse drunter! :o))

Dienstag, 15. Juni 2010

Bauwerke

während der kleine Michel unter Omas Aufsicht im Sandkasten mit seinem neuen schwedischen Maurerbuddelzeug Türmchen baut (zerhaut) bin ich heute im Zimmer des großen Michel am werkeln: Er soll schon länger endlich einen richtigen Schrank bekommen. Seiner stammt noch aus unserer alten Wohnung und ist inzwischen viel zu klein. Wir hatten dort nicht soviel Platz und haben daher ein Schränkchen mit nur 30cm Tiefe ins Kinderzimmer gestellt. Und nun werden die Sachen langsam zu groß für die kleinen Bügelchen. Der große Michel ist derzeit auf Kitafahrt und soll den Schrank als Überraschung bekommen. Ich bezweifle nun aber, ob er sich wirklich freut. Er schätzt Veränderungen derzeit nicht so... Und nun steht da nicht nur ein neuer Schrank sondern alle Möbel sind umgestellt. Es ging einfach nicht anders... Na, abwarten. Ich bin jedenfalls ganz schön stolz auf mich: Alles alleine geschafft! Jedenfalls das Aufbauen. Den Transport hat gestern der beste Ehemann von allen erledigt. Laut Kassenzettel waren das 185 Kilo Möbel. Aber 3 große Schränke mit Schubladen und Einlegeböden wiegen eben was! Und nun sind Schubläden und Einlegeböden drin, alles ist ausgerichtet und verschraubt und die Türen hab ich vom alten Schrank an den neuen umgehängt. Was jetzt einfach klingt und ganz schön ätzend war. Schließlich wollten 3 Scharniere gleichzeitig eingehängt werden...mit freischwebender Tür. So, ich genieß jetzt mein BauarbeiterFeierabendBier und guck dabei Fußball!

Montag, 14. Juni 2010

Michelgeburtstag...

...der Fünfte! Unglaublich. Wir waren doch gerade erst im Krankenhaus... Es waren schöne Feiern. Jaja, mehrere. Am Freitag war der Kindergeburtstag, zu dem auch einige Freunde (Danke! Danke! Danke!) da waren und mitgeholfen haben. Als schrecklicher Sven beim Tauziehen und als Apfelsaftreicher und Türenaufmacher und Söckchenwiederfinder... Der entspannte Teil kam dann, als alle "Fremdkinder" abgeholt waren und wir gegrillt haben und nur noch 4 Kinder + der kleine Michel + eine ganz ganz kleine Prinzessin und deren Eltern übrig waren. Ich bin immer wieder dankbar für den Platz in Haus und Garten! Da stellt man einen Plantschpool auf und alle sind beschäftigt. Was ich nicht verstehen kann: Warum geben Eltern nicht einfach einen Hinweis, wenn es beim Kind Besonderheiten gibt? Wir hatten ein Kind eingeladen, dass anscheinend noch (gelegentlich?) eine Windel trägt. Da kann man mit 5 Jahren sicher drüber streiten, aber für so einen Jungsgeburtstag wäre doch mal ein Hinweis nicht schlecht, um dem Jungen noch Peinlichkeiten vor den anderen zu ersparen, oder?
Na, es gab auch eine Schatzsuche und eine Schatztruhe mit ganz viel Gold - genau wie der große Michel sich das gewünscht hatte. Ich hoffe, er versteht trotzdem den Unterschied zwischen "wünschen" und "bestellen". Am Samstag kamen dann die Großeltern und die Patentante und Freunde und es gab wieder eine entspannte Feier. Manchmal wirds dann zwar eng am Tisch, aber das macht es auch wieder nett, finde ich. Und die Jungs verstehen sich erstaunlich gut, auch wenns mal zwischendurch ein paar Tränen wegen des einen oder anderen Gegenstandes gibt, den alle gleichzeitig ganz dringend haben müssen. Na, den Sonntag haben wir dann mit Aufräumen verbracht. Ich den Montag auch...
Irgendwie bin ich ganz stolz auf den großen Michel!

Ostseewochenende

Schon wieder einiges Nachzuholen im "Internettagebuch". Am vorletzten Wochenende hat der beste Ehemann von allen mit seinem Bruder und seinem Vater ein Fahrradwochenende an der Havel verbracht. Geplant war zwar die Oder, aber das fiel in des Wortes wahrer Bedeutung ins Wasser. Daher hatte ich mit den Michels und der Oma ein Ostseewochenende geplant, von Freitags bis Montag. Und wenn Engel reisen, wird auch das Wetter schön. Wir haben also bei strahlendem Sonnenschein und leider für uns doch noch etwas zu kalten 16 - 18 Grad am Strand gebuddelt, Steine ins Meer geworfen (Jungs müssen das tun!), sind ein bißchen hin und her spaziert, waren in Freilichtmuseum in Klockenhagen (empfehlenswert!) und haben das Hotel genossen. Wir hatten zwei nebeneinanderliegende Einzelzimmer mit Aufbettung gebucht und bekamen 2 Doppelzimmer mit Aufbettung. Der große schlief bei Oma (und guckte mit ihr fern), der kleine bei mir. Der große Michel war stundenlang im Schwimmbad - leider mit Schwimmflügeln. Er weigerte sich trotz Seepferdchen, ohne diese Dinger ins Wasser zu gehen. Er schwamm dann aber mit Ausdauer und aus meiner Sicht auch technisch gut. Und er hatte viiiel Spaß. Die Oma zeigte auch reichlich Ausdauer - Ich finde ja solche Hotelschwimmbäder immer nur begrenzt interessant, mögen sie auch noch so schön sein. Aber Oma genoss eben Enkel und Schwimmbad und wirkte sehr zufrieden. Das Essen im Hotelrastaurant war auch überraschend gut (wir hatten allerdings auch auf die Halbpension und damit das Buffet verzichtet) nur der Speisesaal erinnert doch sehr an die früheren FDGB-Hotels. Ansonsten war alles sehr schön kinderwagengerecht breit und ohne Schwellen. Für den kleinen Michel wars schon der dritte Ostseeurlaub, aber ich glaube der erste, an dem er den Strand wirklich wahrgenommen hat. Kälteempfinden hatten beide (leider) nicht, so das ich andauernd mit gefühlt abgestorbenen Füßen im Eiswasser stand während die beiden Spaß an den Wellen hatten und an den Muscheln und den Steinen und.... Der Kleine wollte sich auch andauernd hinsetzen, um in Ruhe das Wasser zu untersuchen. Das war dem entscheidenden Körperteil dann aber wohl doch zu kalt. Der Strand war superschön leer, außer dem Hotel ist an dem Strandaufgang aber auch nix. Keine Würstchenbude, kein Nippesladen..nix. Spart eine Menge Quengelei und bringt immer die Frage nach dem Mittagessen für die Jungs mit sich..nunja. Wir wären jeden falls gern länger geblieben und waren auch ein bißchen erholt. Damit uns der Abschied nicht so sehr schwer fiel, hats dann auch reichlich geregnet.

Mittwoch, 2. Juni 2010

Der kleene...

Michel war heute mit mir beim Möbelschweden. Die Möbel interessierten ihn nicht soo sehr - zumal die böse Mama ihn im Kinderwagen anschnallte- ihm ging es mehr ums Essen. Zuerst gabs für jeden einen HotDog. (Wir gehen immer beim Ausgang rein). Dann gabs für den jungen Mann zur Stärkung auf der Mitte des Weges im Restaurant noch Nudeln mit Tomatensoße und MEIN Eis. Er isst momentan nix auf, immer nur ein paar Kostehäppchen. Außer eben mein Eis. Es gab ein Riesentheater, als ich mein Eis wiederhaben wollte. Ehrlich: nur zum Abschleckern! Aber da war nichts zu wollen, und bevor wir des Hauses verwiesen wurden, hab ichs ihn wiedergegeben. Na, ich geh dann jetzt mal den Kinderwagen waschen....

Dienstag, 1. Juni 2010

Meteorologischer Sommerbeginn..

... bei 8 Grad und Nieselregen und fiesem Wind. Gefühlter Winterbeginn. Es gab bestimmt schon Weihnachtsfeste, an denen es wärmer war. Nix mit Sonne und Liegestuhl. Ich glaub, dieser Frühling muss einer der kältesten der Geschichte gewesen sein. Außerhalb der Eiszeit natürlich. Ich hätte jetzt schon mal Lust auf Kurzärmeliges!

Donnerstag, 27. Mai 2010

Im Tierpark..

endlich mal wieder! Ich war mit beiden Michels im Tierpark. Der große hatte sich das schon lange gewünscht. Und da der Ohrenarzt in Karlshorst ist, war der Weg zum Tierpark dann nicht weit.
Wir sind am Bärenschaufenster losgelaufen... nee, gefahren. Als wir den Eingang passiert hatte,stand da gleich eine Bimmelbahn. Und da ich das dem großen Michel versprochen hatte, habe ich den Kinderwagen des Kleinen komplett auseinandergebaut und dann sind wir erstmal eine komplette Runde Bahn gefahren. Das dauerte ca. 45 Minuten und es war schon spannend, was man da alles zu sehen bekommt! Ich war noch nie bei den Elchen (die sind grooß!). Der große Michel wollte JEDEN Tiernamen wissen, da mußte ich manchmal improvisieren. Alles konnte ich dann so schnell auch nicht lesen. Der Kleine schlief mal eben noch eine Runde, was dann beim Aussteigen schon blöd war: Ich mußte ja erst den Kinderwagen aus der Bahn zerren, zusammenbauen und dann konnte ich den schlafenden Michel umlagern. Der Große hüpfte umgeduldig umher, und so besichtigten wir dann Braunbären (lagen rum), Eisbären (war nur einer da, und der schwamm immer Kreise im Wasser), den Spielplatz (voll mit diversen Kitagruppen), die Meerschweinchen (ganz schön schreckhaft), einen Pfau (nee...kein Rad!), das Raubtierhaus (NICHT kinderwagenfreundlich) Die beiden Tiger guckten uns erst sehr hungrig an, aber der Kleine war ihnen wohl zu klein, der Große zu mager und ich zu alt. Die Löwen haben nur rumgelegen und es war keiner mit Mähne da, ein Elefant hat zur lautstarken Begeisterung des Großen gerade gekack..ert und ge..., die Giraffen liefen im Kreis herum, bei den Panzernashörnern gabs ein ganz kleines und dann... als ich schon dachte, ich hätte es geschafft, wollte der Große noch zu den Schlangen. Diagonal am anderen Ende des Parks. Aber wenn man schon mal da ist... also haben wir Gas gegeben

und sind dort auch noch hin. Die Krokodile lagen wie immer faul herum, von den Schildkröten wollte eine abhauen und kratzte imer am Zaun und bei den Schlangen sind die Fenster so hoch, dass ich ständig beide Kinder auf dem Arm hatte. Nun ja, man braucht Herausforderungen. Dann wieder quer durch den Tierpark zurück zum Auto. Zu Hause bin ich dann nur noch umgefallen. Ach nee, Rasenmähen für Fortgeschrittene gabs auch noch: mit dem Kleinen Michel in der Trage auf dem Rücken und dem Großen auf dem Rasenmäher drauf. Jip!

Allerdings: Die Gastronomie im Tierpark war einfach nur grottenschlecht! Wir haben eine Bratwurst für 2,80 geordert und mußten dann Ketchup und Brötchen noch extra bezahlen. Hallo?! Über die Qualität muss ich auch keine Worte verlieren... Ich hatte auch reichlich Apfel und Stullen dabei, aber wie das so ist: es mußte noch ein Würstchen sein. Ärgerlich!

Dienstag, 25. Mai 2010

Wir machen mobil...

... jedenfalls der große Michel. Hurra: seit dem Wochenende fährt er Fahrrad!! Er hat sich draufgesetzt und ist losgefahren. Das klingt nun einfach, hat aber eine längere Vorgeschichte. Vorletztes (!) Weihnachten brachte der Weihnachtsmann ein Fahrrad. Und weil ich ja manchmal sparsam bin und Kinderfahrräder durchaus teuer sind, wurde gleich ein großes Kinderfahrrad gewünscht und gebracht. Da der große Michel aber nicht planmäßig sondern ganz langsam wächst und außerdem seehr vorsichtig ist (kommt eben nach mir!), hat er das Fahrrad nicht benutzt. Schließlich kam er ja mit den Beinen nicht bis unten und dann fällt das Fahrrad um. Also haben wir -widerstrebend- die Stützräder angebaut. Fehler !! Damit verlernte er dann alles, was das Laufrad an Gleichgewichtsgefühl schon gebracht hatte. Und als wir nun in diesem Frühling (die Beine reichten immernoch nicht bis unten) die Stützräder nicht mehr anbauten, ist er eben wieder Laufrad gefahren. Also habe ich von einem Kitakumpel das kleine Fahrrad geborgt. Und auf diesem fährt der Michel nun seit vorgestern. Mit Freude ums Haus und über den Rasen. Das Mutterherz lacht und das Gärtnerherz..nunja.

Donnerstag, 20. Mai 2010

Die Landeshauptstadt..

.. im Land der Frühaufsteher haben wir am Wochenende besucht. Eine Freundin und ihr Mann haben ihren 40sten Geburtstag gefeiert und dazu alle ihre Freunde eingeladen. Meine Mutter kam hierher und paßte auf den kleinen Michel auf und so sind wir für die Feier mit anschließender Übernachtung mit nur einem Kind unterwegs gewesen. Irgendwie ist ein Kind immer problemlos, wenn man erstmal zwei hat. Allerdings hab ich mich vor der Geburt des kleinen Michel immer gefragt, wie das bloß gehen soll mit zwei Kindern, da ich ja schon mit einem Kind gefühlt randvoll zu tun hatte. Aber letztlich paßt schon immer alles irgendwie zusammen. Die Feier war schön: es gab schöne Musi, Gespräche mit alten Freunden und Kollegen, viel zu essen, einen tollen Ausblick über die Elbe, Getränke mit Erinnerungswert (wer kennt schon noch Eierlikör aus dem Schokobecher? und ja, die Dinger gehen beim Reinbeißen immernoch kaputt) eine HipHop Vorstellung, die Kinder flöteten was... eine schön entspannte Feier. Jedenfalls für die Gäste. Ich finde es gut, wenn Ereignisse wie runde Geburtstage auch wirklich gefeiert werden. Viele in unserem Umfeld feiern garnicht mehr. Warum weiß ich nicht, vielleicht des Aufwandes oder der Kosten wegen? Schade schade.. Wobei; da kann ich mir ja gleich mal Gedanken über meinen nächsten Geburtstag machen...

Montag, 17. Mai 2010

Eine Seefahrt die ist lustig...

Am Freitagabend durfte ich den Großen Michel und den besten Ehemann von allen von der viiel zu kurzen Bootstour wieder abholen. Leicht ist mir das "ja" dazu nicht gefallen. Ich hatte doch große Angst, dass der Kapitän ins Wasser fällt oder dass in der Schleuse was passiert oder mit der Schiffsschraube oder... aber: Alles war gut! Der große Michel bewegte sich sehr vorsichtig an Bord, hielt sich gut fest und hörte auf "seinen Papi". Er erzählt ja leider immer nicht soviel, aber es muss ihm sehr gut gefalen haben. Er war sehr fröhlich und hat vor lauter Aufregung ein ganzes Paket Milchbrötchen aufgegessen. Ich glaube, ich kann mir für das nächste Herrentagswochenende schon mal was nettes für den kleinen Michel und mich überlegen.
An Land wurde dann noch Fußball gespielt. Natürlich mit Rettungsweste!

Donnerstag, 13. Mai 2010

Vatertag...

...oder Herrentag? Wer darf denn nun feiern? Na, der beste Ehemann von allen auf jeden Fall! Er ist heute mit dem großen Michel und diversen feierwilligen Herren zu einer mehrtägigen Bootstour aufgebrochen. Mit Schlafen im Boot und so. Der große Michel war völlig aufgeregt und hatte heute nur und ausschließlich Augen für seinen Papa. Hab ich so auch noch nicht erlebt. Das ging schon beim Frühstück los. "Der Papa soll heute neben mir sitzen" Das führt sonst zu Tränen! Papa sollte auch MEIN Auto fahren. Papa hier, Papa da. Als ich dann beide in Friedrichshagen am Bootsverleih abgeliefert hatte, kam noch "Mama, Du kannst jetzt gehen". Sowas! Ob wohl meine zahlreichen unzähligen Ermahnungen und unverzichtbare Hinweise an den besten Ehemann von allen über mögliche Unfallgefahren dazu geführt haben? Na, egal. Die Männer sind glücklich. Es kam abends auch noch ein Anruf von einem sehr aufgeregt plapperndem Kind. Kenn ich so am Telefon auch noch nicht. Also bisher alles gut. Der kleine Michel und ich haben heute dafür spontan die beste Freundin besucht, uns zu Hause ein leckeres Risotto mit grünem Spargel geteilt (Der Kleene isst Spargel! Gerne!), lieben Besuch aus dem hohen Norden bekommen, Haus und Garten mehrfach aufgeräumt und hatten auch einen schönen Tag!

Sonntag, 9. Mai 2010

Der erste Geburtstag...

..ist zwar nun schon einige Tage her, aber man braucht ja auch immer etwas Zeit zur Erholung von der Kindergeburtstagsfeier. 1 Jahr ist der kleine Michel nun schon!
Es ist schwer neugierig, will überall dabei sein und krabbelt dann mit seinem Windelhintern in rasender Geschwindigkeit auch dahin, wo er nix zu suchen hat. Jedenfalls aus meiner Sicht. Er wog zur U6 9.400 Gramm (der Große Michel wog damals 8.100 Gramm) und ist 75 cm groß. Er kann schon eigenmächtig aus seinem Stuhl aufstehen
versucht selbst zu essen

findet Stecker und Steckdosen total spannend und ist summa summarum ganz goldig. Hält mich momentan aber ununterbrochen in Bewegung, so dass ich immer seehr froh bin, wenn der beste Ehemann von allen zu Hause erscheint. Der Kleene kann schon unsere Treppe (15 Stufen!) hochklettern, kommt aber nicht wieder runter. Ich bin dann natürlich dicht hinter ihn, manchmal verstolpert er sich doch noch. Und er sitzt stolz wie ein König auf seinem nigelnagelneuen Bobbycar. Wenn der Große ihn läßt. Das ist momentan großes Diskussionsthema: der Kleine Michel hat wunderschöne Geschenke zum Geburtstag bekommen (einen Krabbeltunnel, einen Krümel, einen Schiebepinguin, einen Brummkreisel mit einer Eisenbahn drin...) die der Große nur allzugerne benutzt. Und körperlich hat der Kleine dem ja (noch!) nichts entgegenzusetzen. Und ich frag mich nun immer, wie weit ich mich einmischen sollte. Es gibt ja immer ein einerseits/andererseits. Und der Kleine hat auch schon entdeckt, dass man mit herzzereißendem Weinen bei mir gut weiterkommt. Aber er kann auch schon gut kneifen und beißen...Na, die Brüder werden das schon regeln. Es ist jedenfalls nur noch selten ruhig hier.

Montag, 3. Mai 2010

Nun ja...

..der kleene Halunke (wollt sagen, Michel) wird zum großen Halunken. Nun kann er ja stehen -noch mit festhalten- und tut dies auch wann immer es möglich ist. Also steht er auch auf dem Wickeltisch beim Windelwechseln. Was ja grundsätzlich kein Problem ist. Aber: Heute stand er da so, zeigte mir kurz seine Rückansicht und sortierte das Cremeregal neu und....pinkelte im Stehen gegen die Wand. Da fällt mir doch nix mehr zu ein!

Sonntag, 18. April 2010

Der 100ste!!

..Geburtstag. Der beste Ehemann von allen und seine Mutter haben die Geburtstage zusammengelegt und mit der gesamten Verwandschaft in Ringwalde in der schönen Uckermark dort gefeiert. Wir waren knapp 20 Erwachsene plus erfreulicherweise inzwischen 4 Kinder. Der große Michel war der älteste, der kleine Michel der bisher jüngste. Vielleicht kommen ja noch mehr nach... Ich würde mich freuen. Es ist schon lustig, wie 4 Kinder so ein Frühstück "zerschießen". Alle Jungfamilien waren kurz nach acht Uhr beim Frühstück versammelt. Die anderen trudelten so nach und nach ab neun Uhr ein und durften dann gleich LuftballonSpielen und Vorlesen und Kinder herumtragen...
Mit meiner angeheirateten Verwandtschaft habe ich echt Glück! Da sind sehr verschiedene Menschen versammelt, die sich gut verstehen und immer was interessantes aus allen Ecken zu berichten wissen.
Es gab zur Feier seeehr leckeres Essen (Das hätte ich in diesem Gasthof so nicht erwartet!) Aber die beiden hätten das ja sonst auch nicht ausgesucht. Essensmäßig ist die ganze Familie etwas verwöhnt. Und das ist auch gut so! Die Zimmer waren nicht überragend, aber in Ordnung. Wir mußten schließlich in Babyphone-Reichweite bleiben, da die beiden Michels mitgefeiert haben. Alle anderen wohnten dort. Wir sind alle miteinander am Samstag ein bißchen gewandert und haben uns vormittags da getroffen und die Wohnungen und den Garten angeschaut. "Da geht einem das Herzele auf", wie meine Stiefschwiegermutter sagen würde. Sehr sehr schön!! Der Garten ist eine gelungene Mischung aus gepflegt und verwildert, mit weiten Blicken über Pferde- und Kuhwiesen, mit Sauna und Whirlpool und ObstbaumGarten, mit Wald und Buschwindröschen und Spielplatz drin und ein bißchen Kunst. Echt zum wohlfühlen. Die Wohnungen (es waren 4 gemietet und die haben wir auch angeschaut) sind auch super. Jetzt fehlt also nur noch ein Grund, um dort wieder hinzufahren und ein paar nette Tage zu verbringen. Gewandert sind wir rund 10 km (einfache Strecke) nach Temmen. Es war nicht so einfach, die Kinderwagen den Waldweg entlangzuschieben und die größeren Kinder zum Weiterlaufen zu motivieren. Das letzte Stück zog sich daher ganz schön hin. Zuletzt waren die 3 Größeren dann auf diversen Männerschultern verteilt. Auf dem Gut Temmen (Biobauernhof) hatte man für uns ein Gulaschsüppchen gekocht und Ökoapfelsaft bereitgestellt. Ja, auch lecker. Urlaub würde ich dort aber nicht machen wollen, die Michels aber sicher. Wegen der Schweine und Traktoren und der Pferde und...und...
Fazit: Schade Schade, dass wir in Ringenwalde nicht länger bleiben konnten! Die dortigen Uckermärker geben sich viel Mühe mit ihrer Umgebung!

Ostern

...einiges nachzuholen im blog. Zunächst also Ostern.
Wir sind wie jedes Jahr weggefahren. Von Karfreitag bis Ostermontag. Auch wie jedes Jahr mit den Eltern des besten Ehemannes der Welt (er hat davon 4!) und deren Freunden. In diesem Jahr ging es nach Gut Wendgräben. Ein liebevoll restauriertes Gut in der Brandenburger Einsamkeit. Ich hab lange nicht mehr so gefroren! Wir waren wohl die ersten Gäste der Saison und daher war es in den Wohnungen relativ kühl. Den großen Michel hat das alles nicht interessiert: Er hat Fußball gespielt, mit seinem neuen Weltmeisterball. Er hat nacheinander alle Mitreisenden kaputtgespielt und war dann immer noch nicht müde. Für den kleinen Michel waren die Ostertage schwierig: Da der Fußboden so kalt war und der Rasen auch noch nicht wirklich trocken war es zum Krabbeln zu kalt. Also Kinderwagen oder Arm. Fand er nach 3 Tagen nicht mehr so lustig. Im Haus gab es einen guten "Hausgeist". Die Dame hat uns Frühstück gemacht, die Heizung angetrieben, uns eine Feuerschale besorgt... Für Wellnessurlaub ist die Adresse sicher nicht passend, aber für so eine Truppe wie uns schon sehr nett. Es gab auch einen kleinen Gemeinschaftsraum, in den wir uns zum Essen und Trinken treffen konnten. Das ist ja in Hotels dann eher nicht so einfach und gern gesehen. Die Umgebung macht fußläufig leider nicht sooo viel her; alles in allem waren es aber auch in diesem Jahr schöne und kalte Ostern.
Nachtrag: Der Hefezopf ist super gelungen, war aber leider sehr sehr trocken. Ich hatte wohl die Backtemperatur zu hoch.

Donnerstag, 1. April 2010

Ostervorbereitungen

In diesem Jahr leider mal ohne die beste Freundin. Die Terminkalender ließen sich einfach nicht koordinieren... Aber der beste Ehemann von allen hat gestern nachmittag beide Michels auf dem Spielplatz betan, so das ich die Küche für mich allein hatte. (Jaa, auch sowas kann mal schön sein!)
Das ergab dann knapp 30 gefärbte Eier (das mit den Aufklebern und dem erneuten Drüberfärben ist natürlich schief gegangen. Die Aufkleber halten einfach nicht gut genug!)
Und noch einen Hefezopf, der super aufgegangen ist: Noch mit Ei bespinselt und mit Hagelzucker bestreut.Ich freu mich schon morgen aufs Frühstück!!

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche...

jawoll!! Endlich Frühling!

Das neue Beet ist nach einem Ausflug zum Pflanzenmarkt bepflanzt (ich hätte ja noch mehr gekauft, aber der Kofferraum war voll. Leider sehen die Pflanzen im Beet noch etwas verloren aus..) Die Narzissen sind zwar etwas zwergig, leuchten aber schön
Und die Schneeforsythie gibt alles..
Dafür sind einige andere Pflanzen etwas enttäuschend: Die Zaubernuss sah ein wenig mickerig aus. Die roten Blüten waren kaum zu sehen. Und der Duftschneeball hat zwar kleine rose Blüten, aber ein Schneeball ist doch was anderes. Na, eine Chance kriegen sie im nächsten Jahr noch..

Montag, 15. März 2010

Winter

...immernoch. Es hat gestern abend so geschneit, dass der beste Ehemann von allen freiwillig nochmal Schnee geschippt hat. Heute Mittag gab es dann strahlenden Sonnenschein und alles schmolz in rasendem Tempo dahin. Überall tropfte und floss es... Damit es dann nachmittags wieder schneien konnte.... och nööö. So langsam ist mir nach Frühling! Hier im Haus stehen auch überall bunte Blumensträuße herum und es riecht nach Freesien (meine Lieblingsblumen). Der große Michel mag auch keinen Schnee mehr sehen. Mal sehen, wann nun endlich Frühling wird! Sicherheitshalber haben wir den Kamin nochmal an...

Samstag, 13. März 2010

Paukenröhrchen

Tja, ohne den großen Michel wüßte ich heute noch nicht, was das ist. Am letzten Donnerstag war aber der große Tag des großen... Rachenmandel raus und Paukenröhrchen rein. Heutzutage wird sowas ja ambulant gemacht. Ich war sehr aufgeregt. Wer läßt sein Kind schon gerne operieren; auch wenn es natürlich füs Kind letztlich gut ist. Also: nix essen bis zum Termin um halb elf, dann einmal quer durch die Stadt. Als wir ankamen, wurden wir schon erwartet. Wir bekamen im Aufwachraum eine Liege zugeteilt, die Kuscheldecke wurde schon in den op geholt und kaum dass der große Michel ausgezogen war, kam auch schon der (lustige) Anästhesist und nahm den Michel mit. Als der beste Ehemann von allen nach erfolgreicher Parkplatzsuche mit dem kleinen Michel die Praxis betrat, hat der große schon im op geschlafen. Wir sollten dann in Ruhe einen Tee trinken (haha) und schon wurde ich wieder in den Aufwachraum gerufen und,
... stand nur dem arzt gegenüber. Wo ist der große Michel !?? Aber alles war gut: der arzt ist eben schneller umgezogen als die kinder so wach werden. Er hat kurz erklärt, was er alles gemacht hat und dann wurde mir der große noch schlafend in die Arme gelegt. mir fiel der komische geruch auf (nach blut), aber der Michel hat noch lange geschlafen, hat uns dann kurz beschimpft und ist im auto wieder eingeschlafen. er war sehr blass, hat aber schonwieder mit schild und schwert gekämpft. ging abends aber schon um sechs freiwillig ins bett. und seit dem nächsten morgen war ihm nicht mehr viel anzumerken. ich hoffe nun sehr für ihn, dass er wieder gut hören kann. mal schauen...

40 !?

der beste Ehemann von allen ist heute 40 Jahre alt geworden. Huch. Schon? Wir haben uns doch gerade erst kennengelernt ?! Er hat unsere besten Freunde eingeladen und wir haben "reingefeiert", da heute schon die nächste Party stattfindet. Es war eine kleine, eher ruhige Feier in einer Cocktailbar. Hat Spaß gemacht! Und war lecker. Und zur Feier des Tages durften wir heute ausschlafen. Der beste Ehemann von allen hat das auch gut ausgenutzt und ist erst nach zwölf aufgestanden. Es sei ihm gegönnt! Von seinen Eltern hat er ein Wochenende in Venedig geschenkt bekommen. Mit einer Reisebegleitung seiner Wahl. Da bin ich ja mal gespannt... Die lieben Freunde haben ihn seine Geschenke im Dunkeln mit Sonnenbrille erharken lassen. Rotwein (ältere Herren brauchen das ja!), ein Konzertbesuch, Büchergutscheine, viele köstliche italienische Leckereien (ob er die wohl alle alleine isst?), ein Hertha-Basecap von wegen der Solidarität und von mir... ein Wellnesswochenende. Ohne Kinder, also mit Ausschlafen, lange Frühstücken, Schwimmen. Die Begleitung hab ich dafür allerdings festgelegt. Sicherheitshalber. Der beste Ehemann von allen hat sich gefreut und nimmt sein nun biblisches Alter sehr locker...

Montag, 8. März 2010

Sonnenschein

Der kleine Michel wurde am Wochenende 10 Monate alt. Er hat sich zu einem siebenzähnigen Sonnenschein entwickelt. Er liebt den großen Michel über alles. Er himmelt ihn quasi an. Der Große liebt den kleinen auch. Die beiden machen schon viel Quatsch miteinander. Am liebsten am Esstisch oder in der Badewanne. Das kann dann manchmal schon recht grob werden. Ich staune immer, bei was für einer Behandlung der Kleine noch lacht... Ich versuche auch, nur das gröbste zu verhindern um die beiden möglichst wenig zu stören. Der Kleene hat auch schon ganz gute Taktiken entwickelt, um so ganz beharrlich, still und leise zu seinem Ziel zu kommen, falls sein Bruder mal anders möchte. So langsam hat er auch die Vorwärtsbewegung entdeckt, kann sich hinsetzen und wieder losrobben und übt derzeit fleißig stehen und sich hochziehen. Er guckt gerne der Mikrowelle beim Arbeiten zu, räumt Küchenschränke und Kisten aus und läßt sich ganz leicht zum Lachen bringen. Er kann sehr herzlich lachen, ein großes Gegacker! Der junge Mann spielt momentan mit Hingabe "Heb auf" - er läßt ALLES fallen und andere Anwesende heben dann auf...und auf.. und auf... Da wird aus großen blauen Augen auch schonmal sehr fordernd geguckt. Bloß das mit dem Durchschlafen muss er noch üben. Sehr!

Donnerstag, 25. Februar 2010

Tauwetter III

nu aber wirklich! Heute gab es den ersten "Frühlingstag". Sonne und 10 Grad. Bloß auf die häßlichen schmutzigen Schneereste gucken darf man nicht.

Der große Michel hat heute Schlafbesuch. Sein bester Kitakumpel. Allerdings heißt das wohl nicht, dass die beiden immer harmonisch sind. Das sind sie erst, seit sie unser Bad wischen mußten. Bei noch 3 cm Wasserhöhe und Wellen auf den Flur hab ich gemeckert und bei noch 1cm Wasserhöhe hab ich sie dann abgelöst. Bevor das Wasser noch nach unten läuft... Der große Michel schläft jetzt schon seit einer halben Stunde und der Besuch ist noch hellwach. Mal sehen, wann ich dann ins Bett darf!

Mittwoch, 24. Februar 2010

Tauwetter II

Zu früh festgestellt! Es hat wieder geschneit, es ist hier draußen auch liegengeblieben. Ich habe also heute wieder Schnee gefegt und mich leise gefreut, dass man die Hundekacke nicht mehr sieht. Alles ist wieder frisch weiß...

Dienstag, 23. Februar 2010

Tauwetter

..in der Stadt. Alle haben über den Schnee und das Eis auf der Strasse geschimpft, und nun taut alles weg. Was da zum Vorschein kommt, ist aber auch nicht wirklich besser: der ganze Dreck auf dem zusammenschrumpfenden Schnee, die Hundekacke, die Reste der Silvesterböller. Dabei fällt mir ein: es hat tatsächlich begonnen zu schneien, als wir über Silvester auf dem Darss waren. Damit hatten wir also knapp zwei Monate eine geschlossene Schneedecke. So sah es hier aus:
Schön, oder? Aber ich geb ja zu: es hat auch was befreiendes, dass die Strassen wieder zweispurig sind und die Gehwege eisfrei. Es ist mir ja am Freitag noch gelungen, mit beiden Kindern hinzufallen. Den kleinen Michel hatte ich auf dem Arm und hab mich noch unter ihn geworfen, was er ziemlich lustig fand. Dafür bin ich aber dem großen Michel auf die Hand gefallen. Er hat umgehend lautstark Anklage erhoben - war ja auch sein gutes Recht. Und meine blauen Knie werden mich noch eine Zeitlang dran erinnern...

MAMA

gestern früh um 5:00 Uhr war es soweit... der kleine Michel hat laut und deutlich "Mama" gesagt. Zwei mal!! Und mich dabei angesehen...Es wird, es wird!

Dienstag, 16. Februar 2010

Michelschnipsel

Zeit, mal wieder etwas ausführlicher über den großen Michel zu schreiben:

Er ist jetzt 105 cm groß
Er kann eigentlich schon ganz gut schwimmen; traut sich aber nicht so richtig zu tauchen
Er hat am letzten Wochenende sein Weihnachtsgeschenk eingelöst und ist mit dem besten Ehemann von allen nach "Wünschen" (München) geflogen. Der beste Ehemann von allen bringt ihm von seinen Dienstreisen dorthin immer etwas mit, daher der Städtename. Die beiden sind vormittags hingeflogen, haben eine Flughafenbesichtigung per Bus und zu Fuß gemacht, Flugzeuge und einen Hubschrauber angesehen, waren im Spielzeugladen und sind abends wieder zurückgeflogen. Es sah so aus, als ob die beiden an ihrem "Männertag" viel Spaß hatten. Die Flüge für beide haben hin und zurück im Summe 116 EUR gekostet. Wenig Geld für die Sicherheit und Technikzuverlässigkeit, die ich auf Flügen so erwarte, oder?
Im Spielzeugladen gabs für den großen Michel ein Piratenmesser vom Capt´n aus Moosgummi, das hätte beinahe noch an der Sicherheitskontrolle abgegeben werden müssen. So wurde dann aber der Kinderrucksack als Gepäck aufgegeben. Nunja...
Der große Michel ist gerade in seiner Waffenphase. Er darf früh zum Kuscheln zu uns ins Bett und erscheint derzeit regelmäßig voll bewaffnet: ein Holzsäbel (Geschenk vom Opa) ein Moosgummisäbel (vom Kaffeeröster) das neue Piratenmesser, 3 Wasserpistolen, diverse Kleinstsäbel und -schwerter die sich wunderbar im Bett verteilen und zur Krönung noch eine Fahne. Und wir sollen ständig mit ihm kämpfen. Mit den oben genannten Waffen oder mit Stöcken, abgebissenen Toaststullen, Kissen.... Ich hoffe, das ist in diesem Extrem wirklich nur eine Jungs-Phase!
Und -leider leider- ist der Große Michel momentan schwerhörig. Wir waren heute beim Ohrenarzt zum Testen, weil der beste Ehemann von allen und ich schon länger den Eindruck hatten, dass der Michel auch Sachen nicht hört, die er sicher hören wollte. Und das kommunizieren mit ihm ist derzeit schwierig: Mama: "Wie wars denn in der Kita?" Michel: "Häh?" Mama: "Wiiee waaar es in der Kiita?" Michel: "Was has du gesagt?" Mama: "Wiieee eees in der Kiiitaaa waar!!!" Ist dann natürlich nicht so eine entspannte Plauderei... Na, der Arzt hat uns das dann bestätigt und die Entfernung der Polypen sowie das Einsetzen von Röhrchen empfohlen. Blöd nur, dass der Große Michel dann im Sommer nich baden dürfte. Der beste Ehemann von allen und ich werden also beratschlagen....

Montag, 8. Februar 2010

vorwärts...

jawohl, es geht vorwärts! der kleine Michel hat seit gestern den Vorwärtsgang entdeckt! Er hat es heute auch mehrfach bestätigt, für ungefähr 20 cm. Danach muss entweder reichlich Beifall kommen oder er hat sein Ziel erreicht. Aber er war jedesmal sehr sehr stolz. Ich natürlich auch... Leider ist er noch nicht wieder gesund. Und alle anderen auch nicht (mehr).

Dienstag, 2. Februar 2010

och nööö III... und nööö

Der kleine Michel ist schonwieder richtig krank. Jetzt dürfen wir überlegen, ob er garnicht richtig gesund war (er hat aber für 2 Tage so getan, der Schlawiner!!) oder ob er sich beim großen Michel (Kinderrotz) oder bei mir (Nasennebenhöhlenentzündung) oder beim besten Ehemann von allen (Skifahrerknie) angesteckt hat. Wieder hohes Fieber. Und der zugegebenermaßen gründliche Vertretungsarzt konnte selbiges mangels anderer Symtome nicht örtlich einordnen. Ohren gut, Hals gut, Lunge gut, Nase gut. So. Und warum hat der kleene dann 40 Fieber? Ich kam mir schon doof vor. Marke überbesorgtes Mütterlein. Aber als auch der Bluttest eine bakterielle Infektion bestätigte, war der kleine Michel auch in des Arztes Augen krank und ich rehabilitiert. Ich durfte dann auch noch anmerken, dass es vom letzten Antibiotikum Hautausschlag und Durchfall gab und bekam Tatsache ein anderes. In quietschpink. Dabei ist der Michel doch ein Junge?! Na, hoffentlich hilft es! Alle 8 Stunden zu verabreichen, der kleine Michel muss jetzt also nachts aufstehen...
So, ich geh wieder Schnee schippen. Zum 3.Mal heute.

Montag, 1. Februar 2010

Spitznamen

Manchmal findet man ja einen sehr passenden. Der große Michel heißt bei uns auch "Spätzchen". Den Namen hat er bekommen, als er schon einige Tage bei uns wohnte. Und wir hätten keinen besseren Spitznamen für ihn finden können! Er isst wie ein Spatz, er ist sehr zierlich (hach, wäre ich auch gerne!), ist ständig am umherhüpfen, nimmt gerne mal ein Sandbad, er zwitschert manchmal vor Vergnügen und... er kann schimpfen wie ein Rohrspatz! Für den kleinen Michel, der ja nun schon bald 9 (!!) Monate alt wird, ist mir ein so sehr passender Name leider noch nicht eingefallen. Aber das kommt ja vielleicht noch.

Sonntag, 31. Januar 2010

Party...

Gestern gab es die erste T.u.p.p.e.r.party meines Lebens in unserem Haus. Wahrscheinlich werden auch nicht mehr viele folgen... Die netten Nachbarn und die beste Freundin waren zu Gast und eine freundliche männliche Tupperberaterin. Der gute Mann hat viel erzählt. Es war für ihn auch nicht immer einfach, weil der beste Ehemann von allen anfing, zu lästern. Kurz vor dem Partyverweis (meinerseits) hat er sich aber doch auf den Ernst der Sache besonnen und eingekauft. Die Nachbarn fanden es auch schön, sich im Warmen ausführlich unterhalten zu können und so zog sich die Party auch nach Verabschiedung der freundlichen männlichen Tuppertante bis tief in die Nacht hinein. Zur Feier das Tages gab es auch "Schneegestöber" (heißer Eierlikör mit Milch und Sahne). Ich fand das fürs Wetter und den Anlaß passend. Und ich hab mich gefreut, die beste Freundin auch mal wieder zu sehen... ist seit dem Umzug ans andere Ende der Stadt ja selten genug...

och nööö II...

Der kleine Michel ist immernoch krank. Der Husten ist weg, das Fieber ist jetzt auch endlich weg, der Rotz auch und ich hoffe, die beidseitige Mittelohrentzündung auch. Dank des Antibiotikums. (heißt das so?) Aber da ja nix einfach ist, hat der arme Kerl seit Beginn der Einnahme Hautausschlag (stört nicht weiter) und Durchfall. So richtig. Nix bleibt länger als 3 Stunden drin. Man kann das sehr gut erkennen... Und wir brauchen jeden Tag 2 neue Schlafanzüge (mittags und nachts) und 2 neue Schlafsäcke. Ich finde mein Kind inzwischen auch richtig dünn. Er hat uns zwar schon wieder sein Vierzahnlächeln gezeigt, ist aber völlig schlapp und hängt nur auf dem Arm rum. Na, heute abend ist endlich vorbei und ich hoffe auf schnelle Besserung. Und darauf, dass er sich nicht gleich wieder vom Großen Michel oder von mir den Schnupfen einfängt...

Montag, 25. Januar 2010

och nööö...

Der kleine Michel ist krank. So richtig. Er leidet dolle wie ein Mann ;o). Ich habe schon am Donnerstag nach einer komischen Nacht geahnt, dass da was nicht stimmt und war mit ihm beim Arzt. Aber ich konnte mir nur anhören, dass das trotz Husten und Quietschen ein gesundes Kind ist. Das er sich krank verhält, gilt ja nicht als Symptom und in dem Alter nächtliche Unruhe auch nicht. Und die Nasentropfen sollte ich auch weglassen, weil er die nun schon eine Woche lang hatte. Seit Donnerstag abend hat er nun Fieber. Immer um neununddreißig mit Husten und Quietschen nach dem Husten und nix mehr essen.... Ich leide dann mit. Der Große Michel ist auch immer nur einem Tag lang krank und dann gehts wieder. Aber der kleene.... Also heute wieder zum Arzt. Diesmal gabs dann Antibiotika. Aber wegen beidseitiger Mittelohrentzündung, nich wegen Husten. Hmm... Na, nun hat er noch Durchfall bekommen, scheint das Fieberzäpfchen nicht vertragen zu haben. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Ich wünsche ihm, dass er sich schnell wieder besser fühlt und wieder sein Vierzahnlächeln zeigen kann.

Mittwoch, 20. Januar 2010

Schifoan

Zeit, vom zweiten Urlaub des Jahres zu berichten. Zwischen den Urlauben war mal wieder Wasch- und Packstress angesagt. Die ungeplante Herausforderung bestand in der Buchung des Autoreisezuges wegen der schlechten Wetterprognose. Also: extra Rucksack für den Autoreisezug und Weglassen des Jetbags. Für 2 Erwachsene ja kein Problem (2 Zahnbürsten, 1 Zahnpasta, Geld) aber dann noch Gepäck für 2 Kinder. Und für den kleinen Michel noch Windeln, ausreichend Milchpulver, Thermoskanne mit abgekochtem Wasser und..und... Aber: Ich habe nix vergessen! Und wir sind tatsächlich OHNE Jetbag in den Urlaub gefahren. Nur die Skier mußten aufs Dach. Der Rest paßte in den Kofferraum und die Abdeckung war tatsächlich auch noch drauf. Die Fahrt mit dem Zug war für alle Beteiligten spannend: Der beste Ehemann von allen mußte das Auto nach oben auf den Autowagon fahren und auf einer Leiter wieder runterklettern, ich bin sowieso immer aufgeregt, der gr0ße Michel hat alles genau beobachtet und lag glücklich auf seiner Liege. Auf dem Bauch, und guckte fasziniert aus dem Fenster. Auch nachts um drei noch. Und der kleine Michel war aufgeregt, weil für ihn alles neu und unbekannt war. Die Fahrt selbst war recht unaufgeregt. Ein bißchen schade war nur, dass das Liegewagenabteil für 5 mit letztlich 8 Personen belegt war. Mit uns reiste noch ein Pärchen, dass für seine beiden Kinder eben keine eigenen Plätze gebucht hatte -was ja fürs Liegen auch okay ist- aber letzlich bewegten sich eben doch 8 Leute in einem Abteil. Ein Glück für uns, dass mitfahrende Freunde sich ein eigenes Abteil gegönnt hatten, welches wir dann abends mitnutzen konnten. Wir waren jedenfalls alle halbwegs entspannt schon um 9:00 Uhr im Hotel in Serfaus und haben erstmal ausgiebig gefrühstückt. Die Männer sind dann bei erster Gelegenheit auf die Piste entschwunden...tja, und dann gab es eine wunderbare Urlaubs-Skiwoche. Wir haben uns alle gut miteinander verstanden, das Hotel war super, die großen Kinder haben einen Skikurs gemacht (der große Michel hat dabei einen Bären erlegt)
der kleine Michel war gelegentlich in der HotelKita, so daß der beste Ehemann von allen und ich auch gemeinsam Skifahren konnten, die Sonne schien, der Jagatee schmeckte, der heiße Eierlikör auch, die Pisten waren super..alles war schön. Ich wär gern noch geblieben, wäre da nicht...das liebe Geld. Die Preise dort für Skischule, Essen und (alkoholische) Getränke haben sich echt gewaschen! Für einen Jagatee 4,50 EUR zu nehmen finde ich schon grenzwertig. Aber dafür reicht bei mir dann auch einer, um recht fröhlich den Vormittag zu verbringen und Unsinn zu erzählen. Muss an der Höhe liegen. Der beste Ehemann von allen guckte jedenfalls recht schockiert-amüsiert, als ich ihm ein Wettrennen zur Liftstation vorschlug. (Er fährt viiiel besser Ski als ich. Ich bin die lahme Ente, die öfter mal verschnauft und die Aussicht genießt um wieder zu Atem zu kommen. Er könnte jede Piste in einem Zug im Schuß runterfahren.) Aber: Ich war doch Tatsache ERSTE!! Er ist -wahrscheinlich vor Lachen- an der Liftstation vorbeigefahren und mußte wieder hochlaufen. Aber egal warum: Ich war ERSTE ! Ich habe diesen Triumph gebührend gefeiert, im Laufe der Woche noch gelegentlich beiläufig erwähnt und hiermit dann auch verewigt. Ach ja, schee wars !! Für mich die schönste Art, Urlaub zu machen.

Mittwoch, 6. Januar 2010

der Heilge Abend..

ups, den wollte ich ja nicht vergessen. Also: Weihnachten war dieses Jahr recht entspannt. Der Weihnachtsmann kam tatsächlich, brachte viele Geschenke und hat sich auch echt Mühe gegeben. Wir mußten "oh Tannebaum" vorsingen, der große Michel hat sein Gedicht aufgesagt; die Gäste haben das Essen mitgebracht, alle waren harmonisch und alles war gut! Einzige Ausnahme: Leider ist am 2. Feiertag unser selbstgeholter Weihnachtsbaum umgefallen. Einfach so! Das hat 4 wunderschönen Lauschaer Weihnachtskugeln den Garaus gemacht und ich war ein bißchen traurig. Dafür haben der große Michel und ich den Baum heute kaminfertig zersägt. Strafe muss sein!

Nach dem Urlaub...

...ist vor dem Urlaub.
Wir haben wunderschöne 6 Tage auf dem Darss verbracht, in Born. Dort feiern wir seit einigen Jahren Silvester, immer in einem anderen schönen Haus. Diesmal hatte unser Haus sogar einen Namen: Haus Kiki. Das ist eine sehr schöne Tradition, die ich bisher nur von dänischen Ferienhäusern kenne. Dort wohnten wir mal in einem Haus "Birkely". Das klingt doch nach Urlaub, oder? Diesmal also Kiki. Seeeeehr schön! Und auch sehr persönlich eingerichtet. Zum Wohlfühlen eben. In diesem Jahr waren wir 13 Personen (huch, Dornröschen läßt grüßen!) 6 Erwachsene und sieben(!) Kinder. Verteilt auf 3 Haushälften. Es war also beim Aufeinandertreffen der Kids alles andere als besinnlich. Aber das hält ja bekanntlich jung. Wir habens es trotzdem ruhig angehen lassen. Und weil meistens alles aufgegessen wurde, hat es dann in der Neujahrsnacht auch noch wunderschön geschneit. Der große Michel war einfach glücklich! Es hat sich im Schnee umhergerollt, ist Schlitten gefahren, baute sowas ähnliches wie Schneemänner...Wir waren natürlich auch glücklich, allerdings hatten wir dann schon die Heimfahrt auf verschneiten Strassen im Hinterkopf. Und sind dann mit Tempo 70/80 nach Hause gefahren. Ist schon komisch, wenns auf der Autobahn nur noch schmale Fahrspuren gibt und man beim Spurwechsel schlingert...
Und weil wir ja am Samstag schonwieder in den Urlaub fahren (dahin) und ohne Ende Schnee angesagt ist, haben wir uns gestern kurzfristig entschlossen, den Service der Deutschen Bahn zu nutzen und uns einen Platz auf dem Autoreisezug bis Innsbruck gebucht. Bemerkenswert dabei ist, dass 1. unser Auto mit Jetbag ein klitzekleines bißchen höher ist als die maximalen 2,05m Höhe. Aber mit Zuladung wird das schon passen, hoffe ich. Es wird also spannend. und 2. Ist der Fahrpreis bis Innsbruck niedriger als bis München. Verstehen muss ich das nicht. Ich freu mich jedenfalls schon auf Skifahren in der Sonne und den Einkehrschwung (oder auch die Einkehrschwünge. ups.) und bin dann mal wieder packen. (Irgendwann hab ich bestimmt mal eine excelListe, wo draufsteht was man alles braucht und man den Bedarf nach Anzahl der Urlaubstage hochrechnen kann...)