Freitag, 25. März 2011

Lebenszeichen

..lange nix mehr geschrieben. Um genau zu sein: im Prinzip seit ich wieder arbeite. Die Pendelei frisst mich auf! Uns alle, um genau zu sein. Eigentlich ist alles gut organisiert, aber das Leben funkt eben immer wieder dazwischen: die Michels krank (nacheinander, auf keine Fall gleichzeitig!), der beste Ehemann von allen auf Dienstreise, die Omas im Urlaub...nun ja, ich will mich nicht beschweren: Wir haben ganz viel Unterstützung, um das überhaupt zu schaffen. Aber nach Dauerzustand siehts nich aus. Noch 7 Monate!
So, was gibts neues:
Die Arbeit stresst ohne Ende und macht doch auch Spaß
Die beiden Michels verstehen sich gut, haben zusammen nur bunte Knete im Kopf und sind einzeln selten zu haben
Der beste Ehemann von allen steht auch mächtig unter Druck - ist aber eben immernoch der Beste..
Und die im Herbst gesteckten Kokusse ("Krokusnüsse") kommen auch so langsam durch. Ich war in der letzten Woche in Münster - dort blühen tatsächlich schon Narzissen und Forsythien! Davon ist hier noch garnix zu sehen! Ich hab am Dienstag noch das Auto freikratzen müssen...
Details folgen dann hoffentlich kurzfristig..

Samstag, 2. Oktober 2010

Wetter

erster Frost pünktlich zum 01.Oktober. Autoscheiben freikratzen, natürlich noch unvorbereitet.
Also habe ich heute noch schnell mit beiden Kindern zusammen ca. 200 Krokuszwiebeln im Garten verteilt. Ich hoffe, wenigstens einige kommen dann im Frühling. Bisher hatte ich mit Krokussen nicht so richtig Glück. Und ich hoffe, beide Michels möchten nun nicht jeden Tag viele Löcher in den Rasen machen...

Lebenszeichen

.. mal wieder. Bei uns ist alles gut. Ich bin nur seit August wieder arbeiten und hab nun so meine Schwierigkeiten, mich zu organisieren. Ich muss leider in einer anderen Stadt (eigentlich Dorf) arbeiten, d.h jede Woche fliegen. Wenigstens nur für 3 Tage, aber das reicht schon. Und geht auch nur, weil die beiden Omas und ein Opa sich voll ins Zeug legen und helfen. Aber die Abschiede von den Männern (Dienstag früh um vier) sind trotzdem doof. Na, und wenigstens an einem Tag muss ich noch von zu Hause arbeiten. Da ich aber möglichst schnell verstehen will / wollte, wovon so die Rede ist, hab ich immer versucht, die "freie" Zeit zu nutzen. So langsam müßten wir nun dran gewöhnt sein, aber irgendwas ist doch immer neu.
Details dann später so im einzelnen..

Freitag, 2. Juli 2010

Riesenschritte

Er läuft! ...und klettert, der kleine Michel. Einige Schritte und Meter schaffte er schon länger, aber heute war der Tag, wo er nicht mehr loskrabbelte wenns schnell gehen sollte sondern lief. Und breit und stolz grinste. Er ist in den letzten Tagen schon seehr aktiv, was meinen Aktionsradius wieder deutlich einschränkte. Momentan muss ich wirklich ständig bei ihm sein, weil er eben noch nicht so ganz genau weiß, wohin er da gerade klettert. Er hat das Hochbett des Großen erklommen, er ist auf seinen Stuhl und über den Bügel geklettert, er kommt auf Bett und Couch, auf Stühle, mit Hilfe eines hingeschobenen Hockers auch auf den Herdblock und als ich den Hocker wegnahm, hat er es mit Hilfe aufgezogener Schubladen versucht.... der Halunke! Beim Versuch, heute den Sonnenschirm zu erklettern ist er abgestürzt und hat nun eine dicke Beule und Abschürfungen. Nunja...

Umzug

wir sind ausgezogen...

Es ist einfach zu warm. Die Sonne steht bis spätabends auf den Schlafzimmern, so dass es dort erst sehr spät wieder kühl wird. Und zur großen Freude des großen Michel haben wir nun die Zelte aufgebaut. Die großen Männer schlafen auf Isomatten, wie es sich gehört. Und für die Dame des Hauses und den kleinen Michel wurde die Matratze des Gästebettes ins Zelt "hineinoperiert". Hoffentlich liegt keine Erbse drunter! :o))

Dienstag, 15. Juni 2010

Bauwerke

während der kleine Michel unter Omas Aufsicht im Sandkasten mit seinem neuen schwedischen Maurerbuddelzeug Türmchen baut (zerhaut) bin ich heute im Zimmer des großen Michel am werkeln: Er soll schon länger endlich einen richtigen Schrank bekommen. Seiner stammt noch aus unserer alten Wohnung und ist inzwischen viel zu klein. Wir hatten dort nicht soviel Platz und haben daher ein Schränkchen mit nur 30cm Tiefe ins Kinderzimmer gestellt. Und nun werden die Sachen langsam zu groß für die kleinen Bügelchen. Der große Michel ist derzeit auf Kitafahrt und soll den Schrank als Überraschung bekommen. Ich bezweifle nun aber, ob er sich wirklich freut. Er schätzt Veränderungen derzeit nicht so... Und nun steht da nicht nur ein neuer Schrank sondern alle Möbel sind umgestellt. Es ging einfach nicht anders... Na, abwarten. Ich bin jedenfalls ganz schön stolz auf mich: Alles alleine geschafft! Jedenfalls das Aufbauen. Den Transport hat gestern der beste Ehemann von allen erledigt. Laut Kassenzettel waren das 185 Kilo Möbel. Aber 3 große Schränke mit Schubladen und Einlegeböden wiegen eben was! Und nun sind Schubläden und Einlegeböden drin, alles ist ausgerichtet und verschraubt und die Türen hab ich vom alten Schrank an den neuen umgehängt. Was jetzt einfach klingt und ganz schön ätzend war. Schließlich wollten 3 Scharniere gleichzeitig eingehängt werden...mit freischwebender Tür. So, ich genieß jetzt mein BauarbeiterFeierabendBier und guck dabei Fußball!

Montag, 14. Juni 2010

Michelgeburtstag...

...der Fünfte! Unglaublich. Wir waren doch gerade erst im Krankenhaus... Es waren schöne Feiern. Jaja, mehrere. Am Freitag war der Kindergeburtstag, zu dem auch einige Freunde (Danke! Danke! Danke!) da waren und mitgeholfen haben. Als schrecklicher Sven beim Tauziehen und als Apfelsaftreicher und Türenaufmacher und Söckchenwiederfinder... Der entspannte Teil kam dann, als alle "Fremdkinder" abgeholt waren und wir gegrillt haben und nur noch 4 Kinder + der kleine Michel + eine ganz ganz kleine Prinzessin und deren Eltern übrig waren. Ich bin immer wieder dankbar für den Platz in Haus und Garten! Da stellt man einen Plantschpool auf und alle sind beschäftigt. Was ich nicht verstehen kann: Warum geben Eltern nicht einfach einen Hinweis, wenn es beim Kind Besonderheiten gibt? Wir hatten ein Kind eingeladen, dass anscheinend noch (gelegentlich?) eine Windel trägt. Da kann man mit 5 Jahren sicher drüber streiten, aber für so einen Jungsgeburtstag wäre doch mal ein Hinweis nicht schlecht, um dem Jungen noch Peinlichkeiten vor den anderen zu ersparen, oder?
Na, es gab auch eine Schatzsuche und eine Schatztruhe mit ganz viel Gold - genau wie der große Michel sich das gewünscht hatte. Ich hoffe, er versteht trotzdem den Unterschied zwischen "wünschen" und "bestellen". Am Samstag kamen dann die Großeltern und die Patentante und Freunde und es gab wieder eine entspannte Feier. Manchmal wirds dann zwar eng am Tisch, aber das macht es auch wieder nett, finde ich. Und die Jungs verstehen sich erstaunlich gut, auch wenns mal zwischendurch ein paar Tränen wegen des einen oder anderen Gegenstandes gibt, den alle gleichzeitig ganz dringend haben müssen. Na, den Sonntag haben wir dann mit Aufräumen verbracht. Ich den Montag auch...
Irgendwie bin ich ganz stolz auf den großen Michel!